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Was man liebt das schützt man...

Mein kleiner Sohn hat mir in vielen Situationen große Lektionen erteilt. Gerade was das Schützen und vor allem Beschützen angeht.

Erst durch diese Ereignisse ist mir klar geworden was dieses Beschützen im Aussen für mich selbst auch alles auslösen kann. Angefangen haben die Ereignisse mit drei beinahe Unfällen an zwei Tagen, das ist mir sonst in meiner gesamten Autofahrerkarriere erst ein paar Mal passiert.

Für mich ist es so als würde ich durch das Beschützen wollen eine große Spannungswolke um alles aufbauen. Das Beschützen beschränkt sich ja dann nicht nur auf die "gefährlichen" Sachen vor denen ich meinen Sohn beschützen möchte sondern es ist wie eine Schutzhülle die ich um ihn gebe und damit prallen die Dinge von ihm ab und landen bei mir. Diese wirken sich dann aber auf mich wesentlich stärker aus weil sie ja eigentlich gar nicht für mich bestimmt sind.

Ich begebe mich damit in einen Spannungsaspekt mit meiner ganzen Umgebung weil ich versuche Dinge die für meinen Sohn mehr oder weniger bestimmt sind abzulenken bzw abzuhalten. Mir geht es jetzt auch nicht so sehr darum zu streiten ob man sein Kind jetzt beschützen und behüten soll. Mein Ansatz war einfach sehr absolut und hat mir im extremen gezeigt was man hier quasi für Konsequenzen hat wenn man sein Kind oder auch etwas anderes vor allem schützen will.

Durch das Beschützen ist man nicht mehr so sehr im "Fluß" und hat dadurch automatisch mehr Widerstände gegen die man antreten muss. Gerade in der heutigen Zeit sollten wir wohl eher darauf bedacht sein wie wir diese Widerstände minimieren können.

Nach diesen Ereignissen bin ich dazu über gegangen mit meinem Sohn gemeinsam zu leben und mit ihm durchs Leben zu gehen. Für ihn da zu sein und ihn bei seinen Erfahrungen begleiten ist wahrscheinlich das effektivste was wir als Eltern machen können. Unsere Kinder können wir nicht vor der "Welt" beschützen in der sie leben sollen das würde einem Einsperren gleichkommen.

An dieser Stellen noch ein schönes Zitat zum Abschluss:

Deine Kinder sind nicht deine Kinder. Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst. Sie kommen durch dich, aber nicht von dir, und obwohl sie bei dir sind, gehören sie dir nicht. Du kannst ihnen deine Liebe geben, aber nicht deine Gedanken; denn sie haben ihre eigenen Gedanken. Du kannst ihrem Körper ein Haus geben, aber nicht ihrer Seele; denn ihre Seele wohnt im Haus von morgen, das du nicht besuchen kannst - nicht einmal in deinen Träumen. Du kannst versuchen, ihnen gleich zu sein, aber suche nicht, sie dir gleich zu machen; denn das Leben geht nicht rückwärts und verweilt nicht beim Gestern. Du bist der Bogen, von dem deine Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden ... Lass die Bogenrundung in deiner Hand Freude bedeuten.
Kahlil Gibran, Dicher u. Maler

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